Discussion:
Chef verbietet Abschiedsmails
(zu alt für eine Antwort)
m***@gmail.com
2016-07-27 19:30:32 UTC
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Ein Freund arbeitet in einer Firma, die einen neuen Chef bekommen hat. Der hat erst mal viele Mitarbeiter rausgeschmissen oder rausgeekelt. Jetzt kündigen aber viele von selbst, fast jede Woche geht einer.
Der Chef hat jetzt allen verboten Abschiedsmails zu schreiben damit das nicht so auffällt. Wer kündigt dem wird auch meist sofort der Rechner beschlagnahmt. Darf der das?
Michael Jaeger
2016-07-28 14:54:57 UTC
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Raw Message
Post by m***@gmail.com
Ein Freund arbeitet in einer Firma, die einen neuen Chef bekommen hat. Der
hat erst mal viele Mitarbeiter rausgeschmissen oder rausgeekelt. Jetzt
kündigen aber viele von selbst, fast jede Woche geht einer.
Der Chef hat jetzt allen verboten Abschiedsmails zu schreiben damit das nicht
so auffällt. Wer kündigt dem wird auch meist sofort der Rechner
beschlagnahmt. Darf der das?
Ja. Er darf ohne Rechner dann allerdings auch keine sinnvolle
Arbeitsleistung mehr erwarten (ich gehe mal davon aus, dass der Rechner
für die Haupttätigkeit gebraucht wird). Er darf allerdings auch nicht
erwarten, dass die Leute dann Boden aufwischen oder Hof kehren. Bezahlte
Freistellung ab Übergabe der Kündigung wäre auch möglich.

Und warum schicken die Leute die Abschiedsmails nicht am ersten
Nicht-mehr-Arbeitstag? Dann fällts immer noch auf und der dann Ex-Chef
kann nix mehr dagegen machen.

Wurde der Chef vielleicht extra eingestellt, um die Leute
rauszuschmeißen?


Gruß

Michael
--
Macintosh. Was sonst?
Martin Bienwald
2016-07-28 15:25:13 UTC
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Post by Michael Jaeger
Und warum schicken die Leute die Abschiedsmails nicht am ersten
Nicht-mehr-Arbeitstag? Dann fällts immer noch auf und der dann Ex-Chef
kann nix mehr dagegen machen.
Er kann von "draußen" eingehende E-Mails entsprechend filtern. Naja,
er selbst kann das höchstwahrscheinlich nicht, aber er könnte jemanden
beauftragen, der das kann.

... Martin
Hans-Jürgen Meyer
2016-07-28 15:34:41 UTC
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Post by m***@gmail.com
Ein Freund arbeitet in einer Firma, die einen neuen Chef bekommen hat. Der hat erst mal viele Mitarbeiter rausgeschmissen oder rausgeekelt. Jetzt kündigen aber viele von selbst, fast jede Woche geht einer.
Der Chef hat jetzt allen verboten Abschiedsmails zu schreiben damit das nicht so auffällt.
Die Abschiedsmails werden doch am letzten Tag geschrieben....

Wer kündigt dem wird auch meist sofort der Rechner beschlagnahmt. Darf
der das?
Warum nicht? Ich sehe da keinen Hinderungsgrund. Einem Informatiker z.B.
würde ich auch sofort den Zugang und ggf. PC wegnehmen. Im Normalfall
wird häufig auch freigestellt...

Hans-Jürgen
Jens Müller
2017-03-22 01:48:29 UTC
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Post by Hans-Jürgen Meyer
Post by m***@gmail.com
Wer kündigt dem wird auch meist sofort der Rechner beschlagnahmt. Darf
der das?
Warum nicht? Ich sehe da keinen Hinderungsgrund. Einem Informatiker z.B.
würde ich auch sofort den Zugang und ggf. PC wegnehmen. Im Normalfall
wird häufig auch freigestellt...
Echt jetzt? Ich kenne das nur so, dass die Leute bis zum letzten
Arbeitstag auch tatsächlich arbeiten. Wie ich auch bei meinem vorherigen
Arbeitgeber.
Heinz D. Trost
2017-03-22 10:00:19 UTC
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Post by Jens Müller
Echt jetzt? Ich kenne das nur so, dass die Leute bis zum letzten
Arbeitstag auch tatsächlich arbeiten. Wie ich auch bei meinem vorherigen
Arbeitgeber.
Kommt drauf an. Wenn Du gegangen wirst, dann wirst Du heute normal
sofort freigestellt, eben damit Du nicht die, die noch gebraucht werden,
mitziehen können sollst, oder mit der Portokasse durchgehen, etwas
sabotieren, etc.

Eine meiner Geschäftspartnerinnen war im Hauptjob an einer Tankstelle.
Davor war sie arbeitslos. Bevor sie an dieser Tankstelle eingestellt
wurde, wollte deren Pächter, daß sie zwei Wochen unbezahltes Praktikum
machen solle, zur Probe. Das Arbeitsamt genehmigte eine Woche. Na gut,
sie wurde eingestellt.
Dann kam die normale Probezeit. In dieser gibt ja jeder, der übernommen
werden will, alles. Während dieser Probezeit war plötzlich ein Kollege
weg. Irgendwie (Internet oder Telefon) erfuhr dann meine
Geschäftspartnerin von diesem, er sei, nur wenige Tage vor Ende der
Probezeit gegangen worden. Sofort freigestellt, etc. Dabei stellte es
sich heraus, daß der Tankstellenpächter das offenbar immer so machte:
Möglichst ein, besser zwei Wochen gratis schaffen lassen, dann in der
Probezeit auf Vollgas schaffen lassen, und dann kurz vor Ende der
Probezeit auch die Guten sofort rauszuschmeißen und freizustellen ...
Das war dann für meine Geschäftspartnerin das Signal, dem
vorherzukommen. Als sie eine andere Stelle gefunden hatte, ging diesmal
sie, und stellte sich selbst mit sofortiger Wirkung schriftlich frei
(den ihr zustehenden Urlaub natürlich anrechnend. So war in ihrem Falle
seine Taktik nicht aufgegangen.
--
Fröhliche Grüße, Heinz
Matthias Frank
2017-03-22 14:00:10 UTC
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Raw Message
Post by Heinz D. Trost
Dabei stellte es
Möglichst ein, besser zwei Wochen gratis schaffen lassen, dann in der
Probezeit auf Vollgas schaffen lassen, und dann kurz vor Ende der
Probezeit auch die Guten sofort rauszuschmeißen und freizustellen ...
Geht aber nur mit Jobs, mit sehr geringer Einarbeitungszeit.
Rupert Haselbeck
2017-03-22 18:10:07 UTC
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Raw Message
Post by Matthias Frank
Post by Heinz D. Trost
Dabei stellte es
Möglichst ein, besser zwei Wochen gratis schaffen lassen, dann in der
Probezeit auf Vollgas schaffen lassen, und dann kurz vor Ende der
Probezeit auch die Guten sofort rauszuschmeißen und freizustellen ...
Geht aber nur mit Jobs, mit sehr geringer Einarbeitungszeit.
Und es würde sich nur bei recht geringen Gehältern rechnen...
Für den Arbeitgeber wäre es ja vermutlich ein klein wenig klüger, den
Arbeitnehmer erst am letzten Tag der Probezeit zu entlassen. Damit sparte er
sich die Gehaltszahlung für die Zeit der Freistellung. Aber vielleicht ist
das ja in der Praxis tatsächlich so. Manche eher trostlosen, arg
absonderlichen Erlebnisse hat hier ja öfter mal nur der Freund des Schwagers
einer Tochter der Putzfrau des Nachbarn erlebt :->

MfG
Rupert
Frank Kozuschnik
2017-03-22 21:45:28 UTC
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Raw Message
Post by Rupert Haselbeck
Für den Arbeitgeber wäre es ja vermutlich ein klein wenig klüger,
den Arbeitnehmer erst am letzten Tag der Probezeit zu entlassen.
Damit sparte er sich die Gehaltszahlung für die Zeit der Freistellung.
Wie meinst du das jetzt? Wenn der Arbeitgeber am letzten Tag der
Probezeit kündigt, muss er ja immerhin zwei Wochen Kündigungsfrist
einhalten (§ 622 Abs. 3 BGB), d.h. das Arbeitsverhältnis endet dann zwei
Wochen nach dem Ende der Probezeit.
Rupert Haselbeck
2017-03-23 18:10:18 UTC
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Raw Message
Post by Frank Kozuschnik
Post by Rupert Haselbeck
Für den Arbeitgeber wäre es ja vermutlich ein klein wenig klüger,
den Arbeitnehmer erst am letzten Tag der Probezeit zu entlassen.
Damit sparte er sich die Gehaltszahlung für die Zeit der Freistellung.
Wie meinst du das jetzt? Wenn der Arbeitgeber am letzten Tag der
Probezeit kündigt, muss er ja immerhin zwei Wochen Kündigungsfrist
einhalten (§ 622 Abs. 3 BGB), d.h. das Arbeitsverhältnis endet dann zwei
Wochen nach dem Ende der Probezeit.
Stimmt. War ein Denkfehler von mir

MfG
Rupert
Uwe Borchert
2017-03-23 02:40:41 UTC
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Hallo,

Am 22.03.2017 um 19:10 schrieb Rupert Haselbeck:

...[...]...
Und es würde sich nur bei recht geringen Gehältern rechnen... Für den
Arbeitgeber wäre es ja vermutlich ein klein wenig klüger, den
Arbeitnehmer erst am letzten Tag der Probezeit zu entlassen.
Denkfehler! Durch die zwei Wochen Kündigungsfrist würde dann die
Kündigung erst nach der Probezeit wirksam werden.
Damit sparte er sich die Gehaltszahlung für die Zeit der
Freistellung.
Die zwei Wochen Kündigungsfrist sind idR durch noch offenen Urlaub
fast immer abzudecken. Und auf ein oder zwei Tage kommt es dann
nicht mehr an.
Aber vielleicht ist das ja in der Praxis tatsächlich so. Manche eher
trostlosen, arg absonderlichen Erlebnisse hat hier ja öfter mal nur
der Freund des Schwagers einer Tochter der Putzfrau des Nachbarn
erlebt :->
Nö! Ich habe das einmal selbst erlebt. Einige Zeit vorher hat es
einen Kollegen ebenso zwei Wochen vor Ende der Probezeit erwischt.
Nicht bekannt ist mir aber ob dieser eine Kündigung bekommen hat
oder ein Aufhebungsvertrag aufgedrückt wurde. Da konnte ich nicht
mehr nachfragen, so schnell war der Kollege weg.

Allerdings sind einige Firmen etwas schlauer und nehmen statt der
vollen 6 Monate nur deren 5. Das habe ich auch einmal erlebt,
meine direkte Nachfolgerin wurde auch genau so lange behalten und
bei meinem Vorgänger und dem Nachnachfolger fand ebenfalls eine
Kündigung in der Probezeit statt, aber ich kann die 5 Monate für
diese beiden nicht garantieren, vermute es aber.

Also ganz so selten ist diese Vorgehensweise wirklich nicht. In
der einen oder anderen Firma gibt es heiße Stühle auf denen das
in Reihe passiert. BTDT² Das mit den heißen Stühlen kann man
wirklich wortwörtlich nehmen. Die jeweiligen Kandidaten bekommen
häufiger den Stuhl und Rechner des Vorgängers.

MfG

Uwe Borchert
Kathinka Wenz
2017-03-23 06:35:40 UTC
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Post by Uwe Borchert
Denkfehler! Durch die zwei Wochen Kündigungsfrist würde dann die
Kündigung erst nach der Probezeit wirksam werden.
Und?

Der Tag des Zugangs der Kündigung ist der Stichtag, nicht der Tag, an
dem dann das Arbeitsverhältnis ausläuft. Eine Kündigung mit den Regeln
der Probezeit ist am letzten Tag der Probezeit genauso gültig wie zwei
Wochen vorher.

Und ja, da bin ich _ganz_ sicher.

Gruß, Kathinka
Frank Kozuschnik
2017-03-23 10:28:49 UTC
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Raw Message
Eine Kündigung mit den Regeln der Probezeit ist am letzten Tag
der Probezeit genauso gültig wie zwei Wochen vorher.
Das hat doch niemand bestritten.
Post by Rupert Haselbeck
Für den Arbeitgeber wäre es ja vermutlich ein klein wenig
klüger, den Arbeitnehmer erst am letzten Tag der Probezeit
zu entlassen. Damit sparte er sich die Gehaltszahlung für
die Zeit der Freistellung.
Stefan Schmitz
2017-03-23 15:05:23 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Uwe Borchert
Nö! Ich habe das einmal selbst erlebt. Einige Zeit vorher hat es
einen Kollegen ebenso zwei Wochen vor Ende der Probezeit erwischt.
Nicht bekannt ist mir aber ob dieser eine Kündigung bekommen hat
oder ein Aufhebungsvertrag aufgedrückt wurde. Da konnte ich nicht
mehr nachfragen, so schnell war der Kollege weg.
Allerdings sind einige Firmen etwas schlauer und nehmen statt der
vollen 6 Monate nur deren 5. Das habe ich auch einmal erlebt,
meine direkte Nachfolgerin wurde auch genau so lange behalten und
bei meinem Vorgänger und dem Nachnachfolger fand ebenfalls eine
Kündigung in der Probezeit statt, aber ich kann die 5 Monate für
diese beiden nicht garantieren, vermute es aber.
Also ganz so selten ist diese Vorgehensweise wirklich nicht. In
der einen oder anderen Firma gibt es heiße Stühle auf denen das
in Reihe passiert. BTDT² Das mit den heißen Stühlen kann man
wirklich wortwörtlich nehmen. Die jeweiligen Kandidaten bekommen
häufiger den Stuhl und Rechner des Vorgängers.
Aber der Sinn dieser Praxis erschließt sich mir dennoch nicht.

Man kann den Leuten doch nach der Probezeit genau so wenig bezahlen wie vorher.
Ein paar Tage kostenlose Probearbeit bringen es doch nicht. Und wenn, dann
würde man erst gar keinen nach der Probearbeit einstellen.
U***@web.de
2017-03-23 15:27:58 UTC
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by Stefan Schmitz
Aber der Sinn dieser Praxis erschließt sich mir dennoch nicht.
Man kann den Leuten doch nach der Probezeit genau so wenig bezahlen wie vorher.
Offenbar fürchtet man künftige Arbeitsunfähigkeit derer, die sich
ein halbes Jahr durchgebissen haben.

Gruß, ULF
Uwe Borchert
2017-03-23 22:35:23 UTC
Permalink
Raw Message
Hallo,
Post by Stefan Schmitz
Post by Uwe Borchert
Nö! Ich habe das einmal selbst erlebt. Einige Zeit vorher hat es
einen Kollegen ebenso zwei Wochen vor Ende der Probezeit erwischt.
Nicht bekannt ist mir aber ob dieser eine Kündigung bekommen hat
oder ein Aufhebungsvertrag aufgedrückt wurde. Da konnte ich nicht
mehr nachfragen, so schnell war der Kollege weg.
Allerdings sind einige Firmen etwas schlauer und nehmen statt der
vollen 6 Monate nur deren 5. Das habe ich auch einmal erlebt, meine
direkte Nachfolgerin wurde auch genau so lange behalten und bei
meinem Vorgänger und dem Nachnachfolger fand ebenfalls eine
Kündigung in der Probezeit statt, aber ich kann die 5 Monate für
diese beiden nicht garantieren, vermute es aber.
Also ganz so selten ist diese Vorgehensweise wirklich nicht. In der
einen oder anderen Firma gibt es heiße Stühle auf denen das in
Reihe passiert. BTDT² Das mit den heißen Stühlen kann man wirklich
wortwörtlich nehmen. Die jeweiligen Kandidaten bekommen häufiger
den Stuhl und Rechner des Vorgängers.
Aber der Sinn dieser Praxis erschließt sich mir dennoch nicht.
Äh ... also in einem Fall möchte ich lieber schweigen, da ich
keine gerichtsfesten Beweise haben und eine Anschuldigung bzgl.
schweren Betruges doch Probleme machen könnte. Aber ganz grob
angerissen gab es einen Werkvertrag, der Festangestellte an
dem Projekt forderte. Die Firma wollte aber keine langfristigen
Bindungen an die Mitarbeiter in diesem Projekt.

In den anderen Fall ging es sehr wahrscheinlich auch darum, die
Mitarbeiter nicht zu viel Wissen aneignen zu lassen. So wurden
einige Projekte mehrfach verkauft und Mitarbeiter, die zu viel
wussten, hätten zur Gefahr werden können. Einige der Prototypen
scheinen auch nicht ganz legal in den Besitz der Firma gekommen
zu sein.
Post by Stefan Schmitz
Man kann den Leuten doch nach der Probezeit genau so wenig bezahlen
wie vorher. Ein paar Tage kostenlose Probearbeit bringen es doch
nicht. Und wenn, dann würde man erst gar keinen nach der Probearbeit
einstellen.
In der Probezeit geben aber die neuen Mitarbeiter alles um
auch übernommen zu werden. Nach der Probezeit könnten diese
ja etwas träger werden. Schon daher lohnt es sich nicht die
Arbeitsverträge über die Probezeit laufen zu lassen. In
einigen Fällen hat man auch psychische Schäden der Cheffes,
welche sich gerne dikatorisch aufführen und das geht ggü.
Mitarbeitern in der Probezeit besser.

MfG

Uwe Borchert
U***@web.de
2017-03-24 08:21:45 UTC
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by Uwe Borchert
und eine Anschuldigung bzgl.
schweren Betruges doch Probleme machen könnte. Aber ganz grob
angerissen gab es einen Werkvertrag, der Festangestellte an
dem Projekt forderte.
Ist ja erfüllt. Hinkünftig sollte man ergänzend eine Anciennität/Betriebszugehörgkeit von 7 Monaten fordern.

Gruß, ULF
Uwe Borchert
2017-03-24 13:55:15 UTC
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Raw Message
Hallo,
Post by U***@web.de
Moin,
und eine Anschuldigung bzgl. schweren Betruges doch Probleme
machen könnte. Aber ganz grob angerissen gab es einen Werkvertrag,
der Festangestellte an dem Projekt forderte.
Ist ja erfüllt.
Stimmt. Aber der Auftraggeber wollte eigentlich was ganz anderes.
Er wollte über einen längeren Zeitraum verlässliche Ansprechpartner
haben. So gesehen war die Formulierung nicht zielführend.
Post by U***@web.de
Hinkünftig sollte man ergänzend eine Anciennität/Betriebszugehörgkeit
von 7 Monaten fordern.
Hmmm ... Was macht dann der Arbeitgeber ... wenn er leider einen
Schwung weniger Qualifizierte angeworben hat? Und wie bestimmt man
diese Dauer? Neueinstellungen sind ja da auszunehmen? Ich habe
über dieses Problem schon öfters nachgedacht, aber eine richtig
gute und sichere Lösung sehe ich immer noch nicht ...

Ansatz: Mindestens 2/3 der Beschäftigten, oder ersatzweise eine
feste Anzahl, müssen über 6 Monate auf einem unbefristeten Vertrag
eingestellt sein. Die möglichen Probleme dabei kann sich jetzt
jeder mal selber ausdenken ... Da gibt es sicherlich mehr als ich
bisher gefunden habe.

MfG

Uwe Borchert
Stefan Schmitz
2017-03-24 15:28:55 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Uwe Borchert
Post by U***@web.de
Hinkünftig sollte man ergänzend eine Anciennität/Betriebszugehörgkeit
von 7 Monaten fordern.
Hmmm ... Was macht dann der Arbeitgeber ... wenn er leider einen
Schwung weniger Qualifizierte angeworben hat?
Dann kann er den Auftrag nicht annehmen. Das ist ja genau der Sinn so
einer Forderung.

Matthias Frank
2017-03-23 08:53:40 UTC
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Raw Message
Post by Rupert Haselbeck
Post by Matthias Frank
Post by Heinz D. Trost
Dabei stellte es
Möglichst ein, besser zwei Wochen gratis schaffen lassen, dann in der
Probezeit auf Vollgas schaffen lassen, und dann kurz vor Ende der
Probezeit auch die Guten sofort rauszuschmeißen und freizustellen ...
Geht aber nur mit Jobs, mit sehr geringer Einarbeitungszeit.
Und es würde sich nur bei recht geringen Gehältern rechnen...
Für den Arbeitgeber wäre es ja vermutlich ein klein wenig klüger, den
Arbeitnehmer erst am letzten Tag der Probezeit zu entlassen. Damit sparte er
sich die Gehaltszahlung für die Zeit der Freistellung.
Nö, er muss die Kündigungsfrist trotzdem einhalten.
Das Arbeitsverhältnis geht dann min. 14 über die Probezeit hinaus.

MfG
Matthias
Rupert Haselbeck
2017-03-23 18:10:12 UTC
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Raw Message
Post by Matthias Frank
Post by Rupert Haselbeck
Und es würde sich nur bei recht geringen Gehältern rechnen...
Für den Arbeitgeber wäre es ja vermutlich ein klein wenig klüger, den
Arbeitnehmer erst am letzten Tag der Probezeit zu entlassen. Damit sparte
er sich die Gehaltszahlung für die Zeit der Freistellung.
Nö, er muss die Kündigungsfrist trotzdem einhalten.
Das Arbeitsverhältnis geht dann min. 14 über die Probezeit hinaus.
Das ist natürlich richtig.

MfG
Rupert
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