Discussion:
KV-Beiträge für Teilmonate
(zu alt für eine Antwort)
Stefan Schmitz
2017-10-09 18:51:50 UTC
Permalink
Raw Message
Wer freiwillig (oder pflicht- mangels anderer Versicherung) krankenversichert ist,
bekommt zum Jahresanfang einen Bescheid über die monatlichen Beiträge und muss
die dann jeweils bis zum 15. des Folgemonats gezahlt haben.

Was aber, wenn man im Laufe des Jahres in eine Pflichtversicherung reinrutscht,
die nicht am Monatsersten beginnt? Muss man dann weiter den vollen Monatsbeitrag
überweisen, um nicht säumig zu werden, und bekommt die Überzahlung später zurück?
Muss man selbst ausrechnen, wie hoch der Beitrag für den fraglichen Monat ist?
Oder kann man abwarten, bis man einen Bescheid für diesen Monat bekommt, und
erst danach bezahlen?
Achim Bohl
2017-10-09 20:06:24 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Stefan Schmitz
Wer freiwillig (oder pflicht- mangels anderer Versicherung) krankenversichert ist,
bekommt zum Jahresanfang einen Bescheid über die monatlichen Beiträge und muss
die dann jeweils bis zum 15. des Folgemonats gezahlt haben.
Was aber, wenn man im Laufe des Jahres in eine Pflichtversicherung reinrutscht,
die nicht am Monatsersten beginnt? Muss man dann weiter den vollen Monatsbeitrag
überweisen, um nicht säumig zu werden, und bekommt die Überzahlung später zurück?
Muss man selbst ausrechnen, wie hoch der Beitrag für den fraglichen Monat ist?
Oder kann man abwarten, bis man einen Bescheid für diesen Monat bekommt, und
erst danach bezahlen?
Man Informieret seine Krankenkasse zeitnah (=sofort!) über die
geänderten Einkünfte in dem Monat. Die Kasse wird dann im Folgemonat den
entsprechenden Betrag fordern. BTDT.
Einmal gezahltes Geld ist IMHO weg. Endgültig.

Gruss,

Achim, seine Kasse eine Zeiltlang monatlich informiert habend...
Wolfgang Fieg
2017-10-29 11:43:44 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Achim Bohl
...
Einmal gezahltes Geld ist IMHO weg. Endgültig.
Wirklich? Wo steht das denn? § 223 (1) SGB V i. V. m. § 26 (2) SGB IV
sagen etwas anderes.

Gruß

Wolfgang
Achim Bohl
2017-10-29 12:26:06 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Wolfgang Fieg
Post by Achim Bohl
...
Einmal gezahltes Geld ist IMHO weg. Endgültig.
Wirklich? Wo steht das denn? § 223 (1) SGB V i. V. m. § 26 (2) SGB IV
sagen etwas anderes.
1. Da steht IMHO.
2. Der OP war freiwillig versichert.
3.
http://www.frag-einen-anwalt.de/Krankenkassenbeitraege-Ueberzahlung--f43259.html
4.
http://www.frag-einen-anwalt.de/Krankenversicherung-zu-viel-gezahlt-Rueckzahlung--f105701.html
5. http://www.finanztip.de/gkv-steuerbescheid/
6.
https://www.deutsche-anwaltshotline.de/rechtsberatung/104121-freiwillig-gesetzliche-krankenversicherung

und als Sahnehaube obendrauf:

7. http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbv/240.html

HTH,

Achim

PS: den OP interessierts gar nicht mehr, so scheints.....

Matthias Frank
2017-10-10 07:05:57 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Stefan Schmitz
Was aber, wenn man im Laufe des Jahres in eine Pflichtversicherung reinrutscht,
die nicht am Monatsersten beginnt? Muss man dann weiter den vollen Monatsbeitrag
überweisen, um nicht säumig zu werden,
Weißt du das denn vorher?

Also du weißt z.b. am 1.11. dass du am 15.11. eine sozialversicherungs-
pflichtigen Job aufnimmst und im Nov. auch noch mehr als 450 €
verdienst, dann würde ich für den November keinen freiwilligen
Beitrag mehr überweisen.
Wie gesagt im Zweifel ist die Kohle weg und nachfordern kann die KV
ja immer noch. Wg 14 Tage Verzug geht dir ja kein Schutz flöten.
Ich würde dann auch wie gesagt einfach die KV fragen und das was
die sagen natürlich verifizieren ;-)

MfG
Matthias
U***@web.de
2017-10-10 12:19:57 UTC
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by Stefan Schmitz
Wer freiwillig (oder pflicht- mangels anderer Versicherung) krankenversichert ist,
bekommt zum Jahresanfang einen Bescheid über die monatlichen Beiträge und muss
die dann jeweils bis zum 15. des Folgemonats gezahlt haben.
Was aber, wenn man im Laufe des Jahres in eine Pflichtversicherung reinrutscht,
die nicht am Monatsersten beginnt? Muss man dann weiter den vollen Monatsbeitrag
überweisen, um nicht säumig zu werden, und bekommt die Überzahlung später zurück?
Ich denke, nein. Man kann ja bei Vorliegen
der einschlägigen Voraussetzungen zum 15.
erfolgreich Arbeitsloisengeld I nach SGB III
beantragen.

Gruß, ULF
Loading...