Discussion:
Spezielle Unternehmenskonstruktion
(zu alt für eine Antwort)
Stefan Schmitz
2018-07-05 21:12:02 UTC
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Gegeben sei ein Konzern, der bestimmte Tätigkeiten für die Gesellschaft in ein
Tochterunternehmen ausgegliedert hat.

Außer dem Geschäftsführer gebe es in dieser Tochter nur einfache Arbeiter.
Der Einsatz dieser Arbeiter werde (im Auftrag dieses Gf) durch Mitarbeiter eines
anderen Tochterunternehmens organisiert. Lohnabrechnungen werden ebenfalls
anderswo im Konzern erstellt.
Mitarbeiteranwerbung erfolgt über eine Seite mit der Mutter im Impressum.

Ist es in dieser Konstellation möglich, dass die Arbeiter als zur
Muttergesellschaft gehörig anzusehen sind?
Alexander Goetzenstein
2018-07-06 07:09:09 UTC
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Hallo,
Post by Stefan Schmitz
Der Einsatz dieser Arbeiter werde (im Auftrag dieses Gf) durch Mitarbeiter eines
anderen Tochterunternehmens organisiert.
wie genau ist die Weisungsbefugnis bestimmt?

Beim Rest der genannten Umstände sehe ich keine Anhaltspunkte.
--
Gruß
Alex
U***@web.de
2018-07-06 10:26:44 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Ist es in dieser Konstellation möglich, dass die Arbeiter als zur
Muttergesellschaft gehörig anzusehen sind?
Wer weiß das schon so genau? Geschähe derlei im Möbelhandel, würde
es ungefähr so https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/moebel-xxxl-kritik-leiharbeit100.html
aussehen.

Gruß, ULF
Matthias Frank
2018-07-09 08:26:57 UTC
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Post by Stefan Schmitz
Ist es in dieser Konstellation möglich, dass die Arbeiter als zur
Muttergesellschaft gehörig anzusehen sind?
Man müsste immer schauen in welchem Zusammenhang. Z.b. Kündigungs-
schutzgesetz, Tarifvertrag usw. usw..

In meinen Augen gibt es schon Anhaltsüunkte für div. Szenarien,
die müsste man aber am konkreten Einzelfall prüfen.

MfG
Matthias

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